Es klingt sicher ziemlich schräg, wenn man ausgerechnet bei dieser Affenhitze mit einem Fitnessplan anfängt.
Ich starte am 1. August 2026 und bin selbst gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Schon (fast) mein ganzes Leben kämpfe ich gegen Übergewicht und relative Unsportlichkeit an. Ganz unsportlich war ich noch nie und auch jetzt mit 70+ bin ich, was Beweglichkeit angeht, noch ganz gut drauf. Aber das wird immer weniger und auch die kleinen oder größeren Zipperlein mehren sich. Wie es der Zufall so will, habe ich auf YouTube jetzt Pauline entdeckt, wie ich 73 Jahre alt (obwohl man das kaum glauben mag), aber jedenfalls weder 20 noch 30 oder 40 Jahre. Pauline ist eine farbige Amerikanerin mit einer enormen Begeisterungsfähigkeit für das, was sie tut.
Sie ist unglaublich inspirierend, allein durch ihre ganze Art. (Ich kann sie trotzdem nur häppchenweise ertragen.) Einer der wichtigsten Sätze zum Thema Training der Beinmuskulatur war für mich: „Gesunde Beine sind gleichbedeutend mit Bewegung und Bewegung bedeutet Unabhängigkeit.“
Da stehe ich total dahinter. Wenn ich von BloggerInnen in meinem Alter oder jünger lese, dass die Knie nicht mehr mitmachen oder sie nicht mehr ohne Unterstützung aufstehen können, falls sie mal stürzen, denke ich mir: Das will ich auf gar keinen Fall. Ich merke aber, wie schnell die Kraft in den Beinen nachlässt, wenn man sie nicht mehr trainiert. Das fängt schon damit an, dass ich mich dabei ertappe, zum Aufstehen von einem Stuhl ganz automatisch die Arme in irgendeiner Weise zu Hilfe zu nehmen. Und dann stelle ich mir gerade vor, dass auch die Armmuskulatur an Kraft verliert. Nein, danke.
Also, ab sofort trainiere ich mit Pauline und mit all den Anderen, auf die ich gerade Lust habe. Inspirationen gibt es auf YouTube ja zuhauf. Ich suche aber nur noch nach Videos, die nicht von jungen, superschlanken Modells präsentiert werden, und nur nach Übungen, die man ohne Geräte ausführen kann. Wenn Pauline einen Besenstiel fürs Armtraining benutzt und einen stabilen Stuhl für das Beintraining, finde ich das perfekt. Eine Gymnastikmatte besitze ich immerhin und so einen Schwingstab (seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt), den ich auch anstelle des Besenstiels nehmen kann. Vielleicht beschäftige ich mich auch noch mal intensiver mit diesem Teil und benutze es so, wie es eigentlich mal gedacht war.
Also, soweit meine Vorhaben. Irgendwann werde ich berichten, ob ich überhaupt drangeblieben bin. Mer waas es net . . . wie man in Hessen zu sagen pflegt. Der ‚Innere Schweinehund‘ lauert ja immer noch 😉. Ihr erinnert euch? Zur Transparenz: Auch das aktuelle Beitragsbild wurde per KI erstellt.

Auch die Tanz-Videos ‚Keep in moving‘ sind immer noch aktuell (ich hatte sie im Juni entdeckt), nur derzeit wirklich etwas schweißtreibend.
Die Sache mit dem inneren Schweinehund hatte ich im Juni auch mit Einträgen in mein Bullet Journal verbunden. Da ging so die Idee los, ob eher BuJo oder ein Common-Place-Book oder gar nur eine App. Da habe ich inzwischen eine für mich befriedigende Lösung gefunden. Dazu demnächst auch noch mal ein separater Beitrag.



Ein bisschen muss ich jetzt schmunzeln, liebe Elke, den auch ich war in der letzten Zeit auf der Suche nach Übungen – hauptsächlich im Stehen oder Sitzen. Liegen ist nicht so mein Ding. Irgendwie habe ich da beim Hochkommen immer Probleme mit dem Kreislauf. Muss ja auch nicht sein. Es… Weiterlesen »