Zweierlei Buntes

07.08.2026 | Küche/Rezepte, Notizbücher, Schreiben & Lesen | 0 Kommentare

Frage: Was haben ein Reclam Notizbuch und mein Mittagessen gemeinsam?

Antwort: Beide sind schön bunt 😉.

Es folgt ein bisschen Werbung – das muss hier stehen

Als ich mich neulich mal wieder dem Thema Notizbücher überhaupt und im Speziellen gewidmet habe, bin ich zufällig auch auf ein nagelneues Notizbuch aus dem Reclam Verlag gestoßen. Etwas intellektueller ausgedrückt, nennt man so etwas wohl Koinzidenz. Zufälle gibt es angeblich sowieso nicht. Mir fiel das herrlich bunte Cover auf, in das ich mich sofort verliebt habe. Das ist aber nicht nur bunt, sondern besteht aus vielen Begriffen, die man mit einem solchen Notizbuch verbinden kann: Kreativität, Journaling, Brainstorming, Reflexion etc. Ich dachte, ich stelle es euch mal vor. Übrigens darf man auf der Verlagsseite Buchcover offiziell downloaden.

Der Beschreibung konnte ich leider nur entnehmen, dass es ein Softcover und 100 Seiten hat, und von der Größe her der Reclam Taschenbuch Reihe entspricht (170 mm x 114 mm). Mich interessiert aber immer das Innenleben. Ihr wisst ja, dass ich Seitenzahlen mag, vorn gerne ein paar Indexseiten und eine Punktlineatur. Ich habe mich also direkt an den Verlag gewandt und weil man dort auch mit Buchblogger*innen zusammenarbeitet, nachgefragt. Netterweise bekam ich ein Rezensionsexemplar kostenlos zugesandt. Danke dafür. Apropos Preis: Das Büchlein bekommt man für 5 Euro. Man kauft es am besten in der Buchhandlung oder zusammen mit einer anderen Buchbestellung, denn Porto kommt sonst obendrauf.

Das Innenleben und meine Meinung dazu

Das Notizbuch ist innen „very basic“. Es sind tatsächlich 100 cremeweiße Blankoseiten, keine Lineatur, keine Seitenzahlen, kein Index. Das finde ich etwas enttäuschend, weil auf der Rückseite nochmal explizit steht, dass es sich „hervorragend als Bullet Journal, Planer oder Tagebuch eignet“. Tagebuch – okay. Auch für schnelle Notizen unterwegs kann ich es mir gut vorstellen, weil es prima in die meisten Handtaschen und Rucksäcke passen wird. Menschen, die unterwegs gerne skizzieren, werden bestimmt auch ihre Freude daran haben. Aber Planer ohne Kalendarium?

Natürlich kann man alles, was ein Bullet Journal ausmacht, selbst erstellen. Und wer ohne Lineatur auskommt, kann es sicher auch als Tagebuch nutzen. Aber mir fehlt für meine Ansprüche so ziemlich alles. Ich habe mich in das Cover verliebt, aber wie sooft ist das Äußere nicht alles. Doch ich bin sicher, dass es Menschen gibt, für die genau dieses Notizbuch das richtige ist. Da gibt diejenigen, die vielleicht ein Art-Journal daraus machen möchten oder Dinge einkleben, die nicht in Vergessenheit geraten sollen. Es gibt viele Möglichkeiten so ein Blanko Notizbuch zu nutzen. Positiv erwähnen will ich, dass die Seiten ordentlich geheftet sind.

Reclam

So ganz nebenbei habe ich das Reclam-Verlagsprogramm wieder neu entdeckt. Ich glaube, ich hatte nach meinem Abitur (1971, also verdammt lang her) nie wieder ein Reclam Taschenbuch in der Hand. Und das ist, wie inzwischen festgestellt habe, schade. Wenn es euch ähnlich geht, dann stöbert dort ruhig mal. Auch das bunte Cover ist keine Eintagsfliege, die man für das Notizbuch erfunden hat. Es gibt die Reihe „100 Seiten“ mit Titeln von Abba bis Zappa und viel anderem dazwischen, die ähnlich bunt und fröhlich gestaltet sind.


Essen und so weiter . . .

Und was war nun mit dem Mittagessen? Ach so, es gab einen kunterbunten Salat, der mich auf die Idee brachte, dass wir doch mal Rezepte für Salate austauschen könnten. Ich bin da normalerweise ein bisschen einfallslos. Oder wie wäre es überhaupt mit ein bisschen Austausch über gesunde Ernährung? Aber so richtig mit Rezepten. Ich glaube, ich werde zu dieser Idee einen separaten Blogbeitrag verfassen. Aber ihr könnt ja schon einmal darüber nachdenken. Einige von euch zeigen immer mal wieder Fotos von dem, was sie zusammenschnippeln oder kochen. Das sieht fast immer lecker aus. Und da wäre es doch schön, wenn man ein bisschen mehr über die Zusammensetzung erfahren würde.

Sättigender Sommersalat (ohne Nudeln oder so)

Mein Salat bestand aus Blattsalat, Tomaten, hart gekochtem Ei, etwas Thunfisch und Oliven. Paprika und Zucchini hatte ich in Streifen geschnitten und mit gewürfeltem Kräuterseitling (Pilz) in Oliven-Öl mit ein wenig Knoblauch und Kräutern angedünstet. Abgelöscht dann mit etwas Balsamico-Essig. Das kam dann – etwas abgekühlt – noch über den Salat drüber. Und schließlich noch ein bisschen Salz / Pfeffer und Joghurtdressing.

Kommt gut ins Wochenende! 💕

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