. . . aber so richtig angenehm. 22 Grad ist ein ziemlicher Temperatursturz, aber ich genieße das. Auch der Regen am Morgen war herrlich. Von mir aus hätte es ruhig weiterregnen dürfen, aber nach einer Stunde war bereits wieder Schluss. Ich bin nach dem Einkaufen gleich in den Garten und habe etliche vertrocknete Blütenstände zurückgeschnitten, wo ich auf eine Nachblüte hoffe. Als Ersatz für die verblühten kleinen Sonnenblumen auf der Terrasse habe ich mir bunte Chrysanthemen mitgebracht. Das sind zwar nicht unbedingt meine Lieblingsblumen, aber ein bisschen was Buntes muss ja doch noch sein. Und vielleicht wird es ja nicht gleich wieder so heiß (ich hoffe die Hundstage sind wirklich vorbei), dann halten die Chrysanthemen auch etwas länger.
Kommt die Sonne zwischendurch doch mal zum Vorschein, sind auch gleich wieder Insekten da – also die wenigen, die es gibt. Und viele auch sofort wieder weg, sobald sich der Himmel wieder bewölkt.

Ziersalbei und Hummelchen sind beide nicht mehr in Hochform, aber der eine dient mit seinen letzten Blüten der anderen immer noch als Nahrung. Und es ist lustig zu beobachten, wie die kleinen Wildbienen komplett in der Blüte verschwinden.



Im Eingangsbereich ließ sich aus den Pflasterfugen nach dem Regen wunderbar das Unkraut herausziehen. Eine Arbeit, die ich nicht sonderlich schätze, aber ab und zu muss es sein. Jetzt bin ich mal gespannt, wie sich das Wetter weiterentwickelt. Für die angespannte Situation in den Waldbrandgebieten in der Eifel und im Hohen Venn ist der Regen auch eine willkommene Hilfe.
Kommt gut durch die neue Woche.
Ach, ich habe ja noch etwas von heute Morgen – beinahe vergessen, weil mit der anderen Kamera fotografiert. Es ist fast ein Suchbild. Seht ihr die drei Meisen gaaanz weit oben in unserer riesigen Nordmann-Tanne? Die hängt in diesem Jahr über und über voll mit Zapfen. Und Tannen werfen ihre Zapfen ja nicht ab, wie das die Kiefern tun. Deshalb werden sie an Ort und Stelle ihrer Samen beraubt. Kein Wunder, dass ich weder Eichhörnchen noch Samen fressende Vögel an den Futterstellen sehe. Die sind alle da oben in schwindelerregender Höhe.




Wir warten immer noch ganz dringend auf Regen, liebe Elke. Kein Tropfen fällt, die Gewitter- und Regenwolken, so wie man sie auf dem Regenradar sehen kann, ziehen an uns vorbei oder lösen sich vorher auf. Das ist doch nicht normal! Aber heute Nacht hat es trotzdem abgekühlt, ohne Regen. Es… Weiterlesen »