Schäfchenwolken & Gartenarbeit

11.04.2026 | Frühlingsblüher, Garten, Himmel, Insekten, Kräuter, Moos, Pilze & Flechten | 0 Kommentare

Die Schäfchenwolken am Himmel sind vom Donnerstagnachmittag und gehen zu Heidis Galeria Himmelsblick.

Heute hatten wir, wie vorhergesagt, wieder großartiges Wetter. Erst jetzt gegen 18 Uhr bewölkt sich der Himmel etwas. Das konnte man sich vor zwei Stunden noch nicht vorstellen. Der Himmel war von einem gnadenlosen Blau. Ich habe fast den ganzen Tag im Garten verbracht. Das Beet am Teichende wurde weiterhin von Unkraut und Wurzeln befreit und für die Kräuterspirale plus andere Pflanzen fit gemacht.

Viburnum burkwoodii – Oster-Schneeball

Kräuterspirale

Ich habe mir von Ald* für unter fünf Euro (unfassbar!) eine kleine Kräuterspirale aus Kunststoff mitgebracht. Das ist natürlich nur so ein gepresstes, nicht sehr hochwertiges Teil, aber ich dachte mir, da lässt sich etwas draus machen. Meine Küchenkräuter sind bislang überall im Garten verteilt. Das ist zwar nett, aber nicht unbedingt praktisch. Leider gibt es direkt in Küchennähe keinen Platz mehr, also habe ich mir nach einigem Überlegen das untere Ende unseres Teichs ausgeguckt. Das Beet dort war schon lange keins mehr. Zwischen Bambus und Magnolie wuchs fast nur noch Unkraut (wirklich Unkraut), Reste vom Japanischem Blutgras und Astilben mickerten eher so vor sich hin. Seit Donnerstag habe ich also gerupft, gegraben, zurückgeschnitten (ein Ziergras vor dem Bambus geteilt) und den Boden verbessert. Die letzte Tat am Freitag war das Einpflanzen eines neuen Farns und des noch kaum sichtbaren Wasserdosts.

Kleine Pause eingelegt . . .
Beim Wasserdost handelt es sich um die Sorte Eupatorium ˈBaby Joeˈ. Der Wasserdost ˈBaby Joeˈ ist mit einer Höhe von 70 bis 100 cm eine sehr zierliche Sorte. Seine blass purpurrosa Blüte erscheint von Juli bis September.

Heute war es dann so weit, dass ich die Kräuterspirale platziert und bepflanzt habe. In den Boden kamen Wasserabzugslöcher, dann eine Schicht Bimskies und schließlich Gartenerde.

Für einige Kräuter ist es vermutlich ganz schön eng. Ob sich das überhaupt bewährt, muss sich weisen. Den Oregano habe ich bereits geteilt und die Hälfte neben der Spirale eingesetzt. Das Blühende ganz oben ist Bergbohnenkraut (Satureja montana). Damit werde ich morgen gleich mal meinen Eintopf würzen. Es gibt Cassoulet mit Hähnchenkeulen und weißen Bohnen.

Neben der zweiten Oreganohälfte sitzt einer meiner Muskatellersalbeis und ein komplett zurückgeschnitter Schnittlauch aus der Küche, der gerade wieder austreibt. Den Teichrandbereich, in dem eher normale Pflanzen wachsen, habe ich dekorativ mit einer dicken Wurzel unserer Kiefer vom Kräuterbereich getrennt. Diese Wurzel hatte unsere Terrasse unterwandert und teilweise angehoben. Mein Mann hat sie mühsamst entfernt. Es ist unglaublich, welche Kräfte da am wirken sind. Zwei Vertiefungen der Spirale sind noch frei. Ich überlege noch, was da reinkommen soll.

Heimlich hatte ich ja gehofft, dass sich gleich mal ein Schmetterling auf dem blühenden Bergbohnenkraut niederlassen würde, aber die umherfliegenden Kohlweißlinge bevorzugten eindeutig Gänseblümchen oder die Johannisbeersträucher im Nachbargarten.

Kleine Pause und mal gucken, was sonst so los ist. Ich entdecke tatsächlich die erste Rhododendronblüte. Die ist schneller als die Blüten der Chinesischen Strauchpfingstrose. Das ist ungewöhnlich. Aber die brauchen auch nicht mehr lang.

Später habe ich noch die Akelei unterhalb der Schachbrettblumen eingepflanzt und gleich daneben eine Schlüsselblume, die ich an einer anderen Stelle ausgegraben habe. Das Versetzen dieser Schlüsselblumen ist überhaupt kein Problem. Die nehmen das sehr gelassen.



Zum Schluss noch etwas völlig anderes. Erinnert ihr euch noch an den Blumenkohlpilz, der gar kein Pilz, sondern ein Myxo ist? Heute kann ich euch zeigen, warum er Stäublings-Schleimpilz (Enteridium lycoperdon heißt. Vom „Blumenkohl“ ist nichts mehr zu sehen.

Ich wünsche euch einen angenehmen Abend. Inzwischen ist es kurz vor 20 Uhr und es regnet tatsächlich. Schaun wir mal, wie das Sonntagswetter wird.

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