An diesem Wochenende werde ich so richtig mit freier Zeit verwöhnt. Mein Mann hatte nicht nur den Kuchen für unseren Samstagnachmittagskaffee gebacken, sondern heute auch noch fürs Mittagessen gesorgt. So konnte ich den Vormittag nutzen, um mal wieder einen ausgiebigen Spaziergang durch das Weilbacher Kiesgrubengebiet zu machen. Rund um das Regionalpark-Haus mit Weiher, Spielplatz und Restaurant war es zwar rappelvoll, aber nachdem ich doch noch einen Parkplatz gefunden hatte und ins Kiesgrubengebiet gelaufen war, wurde es ruhig.

Im noch aktiven Kiesabbaugebiet (nicht zugänglich) sieht es jedes Mal anders aus. Mal ist ein neuer See entstanden, mal neue Hügel. Heute gab es außerhalb auch eine Menge Aushub mit großen Steinen, die zum Teil interessante Farben hatten.

Und an einigen Stellen war es auch extrem nass und matschig. An einer Stelle habe ich die Tiefe des Matsches etwas unterschätzt. Fragt nicht, wie meine Schuhe aussehen. Glücklicherweise hatte ich mich noch einmal für Stiefel anstelle von Sneakers entschieden.

Na, was ist das denn? Ich gebe zu, ich stehe hier auch öfter und halte vergeblich nach Eidechsen Ausschau. Irgendwer war wohl der Meinung, zumindest irgendeine Echse sollte doch zu sehen sein. Aber ich habe auch noch richtige anzubieten. Doch zunächst geht es noch zum Teich. Da gab es Molche in allen Größen, helle und dunkle. Egal welche Färbung, es dürften alles Teichmolche (Lissotriton vulgaris) sein.


Am großen Weiher verstreuten die Rohrkolben ihre Samen mit dem Wind. Die Kolben sahen teilweise etwas putzig aus. Und die ersten Weidenkätzchen sind schon zu sehen.


Auf dem Rückweg habe ich auf dem nicht zugänglichen Hügel, auf dem manchmal Schafe weiden, doch tatsächlich ein Reh gesehen. Ein bisschen weit weg, aber immerhin. Dass es hier Rehe gibt, ist mir nicht völlig neu. Vor ein paar Jahre hatte ich schon einmal eine Begegnung. Aber das war in der Nähe vom „Haus des Dichters“, also an einer völlig anderen Stelle.

Zu guter Letzt musste ich noch nach den Mauereidechsen am Naturfreundehaus gucken. Dass es dort welche gibt, darauf kann man sich verlassen. Und diesmal waren in dem Steinmäuerchen sogar ganz viele unterwegs.



Heute war es wieder richtig schön. Mit 12 Grad am Vormittag nicht so sehr warm, aber wenigstens ohne den kalten Wind, der gestern so unangenehm war. Gefreut habe ich mich auch, dass mein Fuß offenbar wieder in Ordnung ist – toi-toi-toi. Ich habe ihn drei Tage etwas geschont, aber auch entzündungshemmende Schmerztabletten eingenommen. Das war insofern auch noch gut, dass es auch gegen die rheumatischen Schmerzen in einigen Fingern geholfen hat. Ich hoffe, das bleibt so, wenigstens mit dem Fuß.
Ich wünsche euch einen angenehmen Abend und kommt gut in die neue Woche.



Wow, liebe Elke, da hast du wirklich einige fantastische Sachen entdeckt und festhalten können. So eine Kiesgrube ist ja ein ganz spezieller Lebensraum, den man sonst kaum vorfindet. Kann mir vorstellen, dass man da so einiges findet. Selbst die Steine bieten sicher manche Überraschung. Langsam geht es los und da… Weiterlesen »
Stimmt. Die Wettervorhersage ist zumindest für die nächsten drei Tage erfreulich. Zwar muss man bei uns immer wieder mit Nebel rechnen, aber muss ja nicht sein.
Liebe Elke, das war ein lohnender Spaziergang für dich, so einen Sonnentag muß man nutzen. Die Kiesgrube ist ja sehr interessant, auf den Steinen kann man richtige Kontinente erkennen, so schön sind die gemustert, natürlich mit Fantasie. Eidechsen sonnen sich immer gerne im Knäuel, die Männchen haben eine rote Brust,… Weiterlesen »
Danke ebenso.