Das war ja mal gar nicht so einfach mit dem „Blue Moon“, dem zweiten Vollmond im Mai. Die meiste Zeit versteckte er sich hinter den Wolken. Aber ich habe ihn dann doch erwischt. Das Headerbild ist selbstverständlich leicht eingefärbt. Aber diese kleine Spielerei musste sein, wenn der Mond schon „Blauer Mond“ heißt. Die Erklärung für den Namen setze ich inzwischen als bekannt voraus, sonst hier gucken (Wikipedialink).

Im Garten habe ich gestern am späten Nachmittag noch ein paar Insekten fotografiert. Vor allem an den Wiesenwitwenblumen in der Wiese tobt das Leben. (Diese Fotos alle mit der OM-5II und dem 60 mm-Makro).



Die männlichen Wollbienen sind diejenigen, die immer um ihr Revier patroullieren und andere Insekten mit den Dornen am Hinterleib vertreiben. Die Wollbienen gehören zu den Spezialisten, die bestimmte Pflanzen als Nahrungsquelle brauchen und solche, an deren Blättern sie Nistmaterial abschaben. Dazu gehören Salbeiarten, Zieste, Hornklee und Schmetterlings- und Rachenblütler. Sie nisten in diversen Hohlräumen, auch im Boden.

Sie brauchen Glockenblumen als Pollenlieferant und Totholz als Nistbaumaterial.

Hummeln gibt es ebenfalls reichlich. Wenn wir jetzt noch Schmetterlinge hätten, wäre ich so richtig zufrieden. Aber daran mangelt es eindeutig.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um eine Späte Großstirn-Schwebfliege (Scaeva pyrastri) handelt.
Mit Blau habe ich angefangen, mit Blau höre ich auf. Sehr dekorativ hat sich hier eine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) mitten auf eine blaue Keramikkugel gesetzt. In der Makroansicht sieht die keramische Oberfläche alles andere als glatt aus.

Wir haben auch heute wieder ein Superwetterchen und ich kann und will es auch nicht glauben, dass es morgen wieder Regen und Gewitter geben soll. Wenn wir Glück haben, vielleicht erst am späten Nachmittag *hoff*. Wir wollen nämlich zur Grube Messel. Grube Messel? Ich teasere mal: Unesco Welterbe, Ur-Pferdchen, Archäopterix . . . Drückt uns bitte mal die Daumen.



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