Doch nochmal Garten …

17.09.2026 | Garten, Gehölze, Herbst, Rosen, Sommerblumen, Stauden | 1 Kommentar

. . . oder: Rosi ist schuld 😉! Tatsächlich habe ich im Augenblick herzlich wenig Bock auf Garten. Obwohl das Wetter ideal ist, frustriert mich, was dieser Sommer im Garten angerichtet hat. Aber als Rosi vorhin schrieb, dass sie im Garten ist, und am Nachmittag auch die Sonne wieder zum Vorschein kam, hat mir das dann doch noch einmal Auftrieb gegeben. Nachdem es morgens ganz schön, aber auch ziemlich kühl gewesen war, verschwand dann über Mittag nämlich erstmal die Sonne und es sah ganz nach Wetterumschwung aus. War aber nicht.

Auch mal wieder was für drinnen

Ich habe mich an den hinteren Gartenteil gemacht: Am Zaun mussten die langen stacheligen Triebe von Nachbarins Rose zurückgeschnitten werden, ebenso mal wieder piksige Mahonien. Unter der Tanne und im Umkreis habe ich körbeweise vertrocknete Nadeln und Tannenzapfenschuppen zusammengerecht. Da, wo es tatsächlich notwendig war, auch mal den Rasenmäher aus dem Tiefschlaf geholt (so selten wie in diesem Sommer habe ich noch nie gemäht) und mich zum Schluss (also fast) über den Komposthaufen hergemacht. Den habe ich regelrecht unter Wasser gesetzt. Die einzelnen Schichten waren so trocken und miteinander verbacken, dass man an die Erde gar nicht mehr dran kam. Jetzt kann ich ihn halbwegs auseinanderziehen und umsetzen.

Zweizahn (Bidens ferulifolia) – sie wollen es nochmal wissen ;-). Mich freut es.

Schließlich nochmal überall gegossen (es regnet ja nach wie vor nicht) und die Futterkästen aufgefüllt. Mittlerweile werden die auch wieder beansprucht. Nur zum Fotografieren komme ich kaum. Jetzt ist aber Feierabend. Ich werde mich wieder ans Schreiben machen. Das Schöne an monotoner Gartenarbeit ist immerhin, dass man im Kopf den Plot weiterentwickeln kann. Ich habe übrigens inzwischen die nächsten Selfpublisher Krimis entdeckt, die ebenfalls unübersehbar von der KI geschrieben wurden, einschließlich eines KI generierten angeblichen „Autorenfotos“. Unfassbar! Wer des Deutschen halbwegs mächtig ist, erkennt den Mist schon auf den ersten Seiten.

Inzwischen blühen auch die ungefüllten Herbstanemonen im Schatten unter der Tanne. Bei weitem nicht so schön wie die gefüllt Blühenden im Vorgarten. Aber ich freue mich trotzdem immer. Schatten, trocken, saurer Boden – trotzdem Blüten, was will ich mehr? Und noch etwas freut mich, sogar sehr! Meine Zaubernuss hat sich erholt! Es hat sich ausgezahlt, dass ich den riesigen Farn entfernt habe, der ihr zunehmend das Wasser entzogen hat. Gerade zeigt sie die ersten Blüten. Macht sie ja immer im Herbst.

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1 Kommentar
Jutta
17.09.2026 19:54

Liebe Elke, in punkto Garten bin ich immer zwiegespalten. Mitunter bedaure ich es schon, dass ich keinen mehr habe, andererseits bin ich aber auch froh. Ich hätte jetzt auch keine Lust, jeden Tag – vor allem bei der Hitze – hinzurennen, um zu gießen, damit nichts vertrocknet.. Schon die letzten… Weiterlesen »

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