Manchmal ist es von Vorteil, nicht immer die Nase ganz vorn zu haben. Im schattigen Garten der Nachbarn steht eine große Magnolie, die erst jetzt blüht. Ihre vorher geschlossenen Knospen haben die frostigen Nächte gut überstanden. Und ich kann noch einmal ein paar schöne Fotos machen. Mit diesen Magnolienblüten möchte ich euch allen ein Frohes Osterfest wünschen. Karten habe ich keine verschickt, an wirklich niemanden. Ihr kennt mich ja, es ist nicht mein Ding.


Sonst gibt es auch im Moment nicht viel. Diesen Beitrag schreibe ich am Karfreitag. Das Wetter ist zwar besser als erwartet, aber doch ziemlich frisch und inzwischen auch wieder bewölkt. Vormittags war es sonnig. Ich habe mir aus dem Garten noch einen kleinen Strauß für den Tisch zusammengestellt (#freitagsblümchen) und für unseren gemeinsamen Kaffee am Samstagnachmittag einen Möhrchenkuchen gebacken. Die Sache mit dem Frosting aus Puderzucker, Frischkäse und Zitronensaft ist allerdings eine Katastrophe. Das Zeug wird gar nicht fest. Ich habe das zum ersten Mal gemacht. Nie wieder! Ich denke, ich muss den Kuchen komplett in den Kühlschrank stellen.

Im Garten ärgere ich mich seit einiger Zeit über die Ringeltauben, die neuerdings glauben, das Eichhörnchenfutterhaus sei für sie gemacht. Sie kommen zwar nicht wirklich durch die Löcher ins Innere, versuchen es aber und können immer mal wieder ein paar Körner oder Nüsse ergattern, die nicht direkt in der Mitte liegen. Aber sie sind so aufdringlich geworden, dass sie ab und an die jungen Eichhörnchen vertreiben.

Rätsel gibt mir der Meisenkasten am Ahorn auf. So früh, wie er dieses Jahr belegt war, müssen die Jungvögel entweder schon ausgeflogen sein oder sie haben das schlechte Wetter nicht überlebt. Da ich in letzter Zeit öfter mal Meisen wild durch die Gegend fliegen sehe, hoffe ich, dass sie wirklich schon ausgeflogen sind. Heute guckte jedenfalls mal wieder eine Kohlmeise aus dem Kasten heraus und flog kurz darauf weg. Weitere Aktivitäten waren nicht zu erkennen.

Es war Mitte Februar, als der Nistkasten zum ersten Mal angeflogen und dann auch belegt wurde. Die Brutzeit beträgt ca. 14 Tage. Die Nestlingszeit dann nochmal drei Wochen. Es könnte also schon sein, dass es kleine Meisen gab, die in der letzten Märzwoche ausgeflogen sind. Mitbekommen habe ich davon aber überhaupt nichts.

Auch bei dieser Rabenkrähe habe ich mich gefragt, ob es schon ein Jungvogel sein kann. Der Schnabel ist relativ hell, aber eine Saatkrähe ist das nicht. Im Vergleich zu unserem stationären Rabenkrähenpaar kommt mir dieser Vogel eher klein und kompakt vor. Aber anders als bei den Meisen dauert es von der Eiablage bis zum flügge werden anderthalb bis zwei Monate. Kann also kaum sein. Vielleicht einer vom letzten Jahr? Im Garten ist es doch immer wieder interessant und spannend.



Liebe Elke, das ist schon komisch mit den Meisen. Auch bei der Krähe frag ich mich jetzt auch. Es kann doch nicht sein dass schon jungvögel da sind. Deine Magnolien sind sehr schön, hier sind alle braun geworden. Das Hörnchen und die Taube beim Futterhäusschen ist eine super tolle Aufnahme.… Weiterlesen »
Es ist auch wirklich nur diese eine Magnolie im sehr schattigen Nachbargarten, die nicht braun würde.
Hallo Elke, bei mir ist es auch wieder mal rätselhaft, was mit den Meisenkästen los ist. Habe zwei, einen für Kohl- und einen für Blaumeisen. Erst bauten die Kohlmeisen im Kohlmeisenkasten, dann wurden sie von den Blaumeisen weg gemobbt, die bauten dann im anderen. Jetzt hocken doch die Kohlmeisen im… Weiterlesen »
Ich kann nur den vorderen Kasten beobachten. Beim hinteren weiß ich nie, was genau Sache ist. Aber der vordere wird auch sowohl von Blau- als auch von Kohlmeisen belegt. Frei nach dem Motto „Wer zuerst kommt, brütet zuerst.“