Nur eins (15) . . .

11.08.2026 | Garten, Insekten, Makro | 2 Kommentare

. . . oder auch mal zwei ;-). Das Beitragsbild zählt nicht mit und ist sowieso geschummelt.

Braun, braun, braun – sind alle meine Felder, könnte sich das Heupferd im Headerbild wohl denken. Fotografiert habe ich diesen Prachtkerl aber gestern Abend im Garten in einem Rhododendronbusch. Und auch der hat schon viele verbrannte Blätter.

Großes Heupferd (Tettigonia viridissima) – männlich – auch Grünes Heupferd

Ich habe in den letzten Wochen schon einige Grashüpfer in unterschiedlichen Größen entdeckt, aber dieses Heupferd war schon beeindruckend, zumal es mir im ersten Moment auf den Kopf geflogen ist, bevor es sich in den Rhododendron verzogen hat. Es war schon ohne Fühler gut vier bis fünf Zentimeter groß. Zwischen den verbrannten Blättern und vertrockneten Blüten fiel es mit seinem braunen Rückenteil auf dem sonst grünen Körper kaum auf.

Das Grüne Heupferd (Tettigonia viridissima), auch Großes Heupferd, selten auch Grüne Laubheuschrecke genannt, ist eine der größten in Mitteleuropa vorkommenden Langfühlerschrecken. Der Begriff „Schrecke“ geht zurück auf das althochdeutsche Wort „scricken“ und bedeutet „springen“. Das Große Heupferd ist Allesfresser, aber selbst auch eine Delikatesse für Vögel, Igel, Spinnen, Spitzmäuse etc. Heuschrecken häuten sich und machen fünf bis sieben Entwicklungsstadien durch. Anders als zum Beispiel bei Wanzen sehen die Larven den erwachsenen Heuschrecken schon sehr ähnlich. Lediglich die Flügel fehlen. Deshalb das Gefühl, dass es sie in ganz unterschiedlichen Größen gibt.

Heute ist es mal nicht ganz so heiß, nur 29 Grad. Das kann man aushalten. Allerdings auch nicht direkt in der Sonne. Das ist nichts für mich. Bis zum Wochenende sollen die Temperaturen aber erneut bis nahe 40 Grad ansteigen. Und auch weiterhin ist kein Regen in Sicht.

Seit einer Stunde kreist ein Polizeihubschrauber über uns. Mal direkt, mal eher Richtung Süden, also Industriepark oder Flughafen, weniger Richtung Autobahn. Brandgeruch habe ich keinen in der Nase. Man hört auch keine Martinshörner. Keine Ahnung, was da los ist. Vermutlich werde ich es später in der Hessenschau erfahren. Hoffentlich stattet uns in der Zwischenzeit kein entflohener Sträfling einen Besuch ab, oder so.

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2 Kommentare
Edith
11.08.2026 16:34

Liebe Elke,
bei uns sass ein Heupferdchen im Wintergarten, ich habe ihm geholfen den Weg ins Freie zu finden. Bei uns nach wie vor, über 30 Grad, heute 33 Grad, mir reicht es schon lange.
Lieber Gruß
Edith

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