Nur ein paar schnelle Gedanken . . .
Lang bevor im TV die Serie „Emercency Room“ gesendet wurde, habe ich das Wort Emercency zum ersten Mal gehört und verinnerlicht. Es war unser erster Malta-Urlaub und ist ewig her. Bis dahin hatte ich als Mitteleuropäerin mir überhaupt nicht vorstellen können, dass es Wassermangel geben könnte. Das Zeug kam doch selbst im Sommer dauernd vom Himmel. Aber dann der Schock im Urlaub: Bei 40 Grad musste im Hotel das Wasser abgestellt werden, bzw. es war einfach keins mehr da. Keine Dusche, keine Toilettenspülung. Wasser zum Trinken nur aus Flaschen. Zum Abkühlen konnte man ins Meer hüpfen, aber das Salz auf der Haut nicht abspülen. Das Salzwasser zum Klo spülen musste man sich im Eimer selbst aufs Zimmer holen. Glücklicherweise war der Spuk nach zwei Tagen vorbei. Aber es ist mir nachdrücklich in Erinnerung geblieben.
Und natürlich habe ich daran gedacht, als ich heute morgen im Radio hörte, dass in einigen Städten und Landkreisen auch schon wieder Wassernotstand herrscht. Dass Pools nicht mehr gefüllt und der Rasen nicht mehr gesprengt werden darf, ist verständlich, aber verschmerzbar. Ob man sich aber ausgerechnet im Hochtaunuskreis, Frankfurts Speckgürtel daran hält, wage ich zu bezweifeln.
Transparenz: Das Beitragsbild habe ich mir bei Unsplash downgeloaded, weil meine uralten analogen Fotos erst noch gescannt werden müssten. Ob sie überhaupt brauchbar wären, weiß ich nicht. Das war die Zeit, in der sich Farbfotos nach einer Weile nach Orange verfärbt haben. Danke an Norbert Staudt auf Unsplash
Libellenschlupf?

Und immer wieder falle ich zunächst darauf rein. Es wäre auch zu schön gewesen. Vom Frühstückstisch auf der Terrasse fiel mein Blick direkt auf eine Sedumblüte am oberen Teichrand. Da hing doch etwas, das nach Libelle aussah. Mein Herz machte einen kleinen Hüpfer. Sollte ich es endlich einmal schaffen, einen Libellenschlupf dokumentieren zu können? Natürlich war ich wieder zu spät. Diese Exuvien, die leeren Hüllen der Libellen, sehen auf einige Entfernung einer sich entwickelnden Libelle einfach zu ähnlich. Schade. Es muss sogar ein größeres Exemplar gewesen sein.
Parästhesie
Seit ein paar Tagen habe ich ein komisches Gefühl an der rechten Wade. Es fühlt sich an wie ein Faden oder ein Haar, das die Haut berührt, ohne dass dort wirklich etwas ist. Es ist nicht schlimm, nur seltsam und ich habe Gemini dazu befragt. Die Erklärung kam so prompt, wie sie einleuchtend ist. Es kommt vermutlich von zu langem Sitzen. Die Lendenwirbelsäule wird gestaucht, Nerven komprimiert und dann kann es zu solchen Missempfindungen (Parästhesien) kommen. Durch die Hitze bewege ich mich tatsächlich viel zu wenig und sitze zu viel. Da hilft wohl nichts, als trotzdem wieder ein bisschen Gymnastik zu machen.
Hitzeklamotten
So wenig wie möglich, so viel wie gerade erforderlich! Und nur keine Kunstfasern, egal wie locker das Teil sitzt. Es lebe die gute alte Baumwolle. Mein Mann schwört ja auf Sportbekleidung aus modernen Fasern, zumindest beim Tennis. Ich weiß nicht, in Baumwolle und Leinen fühle ich mich bei den aktuellen Temperaturen am wohlsten. Badeanzug ist die einzige Ausnahme.
Im Kalender rot angestrichen
Heute Nachmittag wird allen Ernstes das samstägliche Kaffeeritual ausfallen. Wer will sich schon bei 40 Grad auf die Terrasse setzen? Aber zugegeben – die „Jungmänner“ sind auch beide nicht da.
Passt auf euch auf und kommt gut durch das heiße Wochenende.



Sieht aus wie Marsaxlokk. 👌🏻🎶😍 Waren wir vor zig Jahren auch, Bilder im Reiseblog zeugen noch davon. Ja, wenn mal was fehlt, ob Strom , Wasser usw., dann sieht man erst mal was man eigentlich dran hat, und man weiß es erst richtig zu schätzen wenn’s ausfällt! Das waren ja… Weiterlesen »
Ja, das ist bestimmt Marsaxlokk. Malta war zweimal ein ungutes Thema. Einmal bin ich bei völlig unbedarften Surfversuchen gleich zu Urlaubsbeginn mit dem Schienbein auf einem Felsen gelandet und habe es mir gewaltig aufgerissen. Glücklicherweise hatten wir einen befreundeten Arzt dabei, der nie ohne Notfallköfferchen unterwegs war, und mir erstmal… Weiterlesen »