So kann’s kommen. Anfang Juni habe ich der Website nicht nur einen sommerlichen Header verpasst (siehe „Nur ein bisschen Kosmetik„), sondern auch den Untertitel „Kamera & Kompost“. Nun sind wegen der kaum noch erträglichen Hitzewelle sowohl das Fotografieren als auch der Garten komplett in den Hintergrund getreten. (Damals – gerade mal etwas mehr als 2 Wochen her – war es nasskalt!)
LESEN heißt das aktuelle Thema, jedenfalls im weitesten Sinne. Meine Beschäftigung mit dem ‚Journaling‘ gehört auch dazu und führt zu immer neuen Büchern 😉. Drei Grundverschiedene liegen neben mir.
- Die Tiny Habits Methode von Dr. B. J.Fogg – Sachbuch und Ratgeber
- Der Moment der Schönheit von F. Scott Fitzgerald – Einordnung kaum möglich, Sammlung persönlicher Notizen des Autors aus seinen Notebooks
- Wolfskinder von Vera Buck – Thriller



Den Thriller habe ich gerade angefangen und er hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es geht um ein abgelegenes Bergdorf, in dem eine verschworene, (angeblich?) religiöse Gemeinschaft lebt. Es geht offenbar um verschwundene Frauen und Mädchen und einen fanatischen ‚Priester‘, der in einer kürzlich installierten Mobilfunkantenne offenbar den Teufel persönlich sieht. Wenn ich damit fertig bin, werde ich noch Genaueres darüber schreiben.
Nachschlagen musste ich aber gleich zu Anfang die „Alttäufer“. Als Alttäufer (auch Altevangelisch-Taufgesinnte) werden traditionelle Mennonitengemeinden bezeichnet. Sie gehören zu den ältesten evangelischen Freikirchen und stehen in der historischen Tradition der Täuferbewegung aus der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts. Auch die Amischen in den USA stammen von ihnen ab.
Über das Buch von Fitzgerald habe ich ja schon etwas geschrieben. Die Notizen lese ich in kleinen Häppchen. Was dort unter das Stichwort ‚Beschreibung von Dingen und Atmosphärisches‘ fällt, gefällt mir gerade besonders gut.
„Die Insel schwebte, ein Boot trieb in aller Stille auf der fast erkennbaren Erdkrümmung dahin.“
Es ist eine Kunst, mit Worten eindrückliche Bilder zu erzeugen. In der Schule des Schreibens bekamen wir immer wieder die Aufgabe gestellt, altbekannte Metaphern durch etwas Neues, aber ebenso eindrückliches zu ersetzen. Ich fand das – und finde es immer noch – ausgesprochen schwer.

Eine Metapher – oder so etwas Ähnliches – kam mir aber dieser Tage schon in Sinn:
„Ich weiß jetzt, wie Butter sich fühlen muss, die auf dem Frühstückstisch in der Sonne zerläuft.„
Zu dem Buch ‚Die Tiny Habits Methode‘ hat mich natürlich der ewige Kampf gegen den, auch kürzlich noch besprochenen, inneren Schweinehund gebracht. Eigentlich wollte ich keine Ratgeberbücher mehr lesen, aber irgendwie passt es gerade mal wieder. Und die Sache mit den Tiny Habits funktioniert ganz gut. Im Moment zumindest. Es gibt auch noch die 1%-Methode von James Clear. Vermutlich das Gleiche in Grün, aber mich hat das Buch von Fogg mehr angesprochen.

Tja, mehr als „es ist zu heiß“ gibt es auch heute nicht zu sagen. Bleibt schön im Schatten und trinkt ordentlich Wasser.
13:25 Uhr: Unserem digitalen Thermometer ist es jetzt offensichtlich auch zu heiß geworden. Es zeigt die Außentemperatur bereits nicht mehr an 😂.
Transparenz: Die Bücher habe ich alle selbst gekauft. Das ist keine Werbung!



Hallo Elke, ich melde mich mal ganz kurz bevor Du wegschmilzt 😉 Ich bin gerade so im Thema Common-Place-Books und alles was dazugehört und habe jetzt für mich auch einen Fahrplan mit meinem Blog(s) Hurra. Das Buch von Fitzgerald klingt sehr interessant, der Thriller kommt mir irgendwie bekannt vor, warte… Weiterlesen »
hihi.. bei der verlaufenen Butter musste ich lachen.. deine Bilder sind super..besonders das erste gefällt mir sehr mir ist es auch so wäää und ich werde wohl nicht ins ZwoZwo fahren selbst bei Eis und Schnee bin ich hin 🙁 aber ich muss heute abend wieder zu lesen habe ich… Weiterlesen »
heute abend gießen