. . . und ein fast schwarzes Eichhörnchen. Heute Vormittag war es richtig schön und ich habe endlich mal wieder einen ausgiebigen Spaziergang durch den Niedwald zur Nidda und rund um den Grill’schen Altarm gemacht. Im Niedwald waren die Eichhörnchen fleißig unterwegs. Während ich noch einem roten hinterhergeguckt habe, tauchte plötzlich extrem dunkles, fast schwarzes Eichhörnchen auf. Diese Farbe habe ich auch noch nie gesehen.

Das Foto ist nicht das schärfste, es musste ja schnell gehen. Aber ein fast schwarzes Eichhörnchen durfte ich mir nicht entgehen lassen. Im Garten haben wir neben den fuchsroten ja auch ziemlich dunkle, aber so dunkel dann doch nicht. Nochmal für alle, die es nicht glauben wollen: Das sind Europäische Hörnchen, keine Grauhörnchen oder sonstige Exoten. Die Farben können wirklich so stark variieren.
Nidda und Altarme haben erwartungsgemäß herzlich wenig Wasser. Der Grill’sche Altarm ist zwar nicht total versumpft, aber das Grünzeug überwiegt schon an einigen Stellen. Auch in der Nidda selbst können einige Enten regelrecht im Wasser stehen. Aber ich war ja froh, überhaupt wieder Wasservögel vor die Linse zu bekommen.

Zum Putzen, Planschen und Gründeln reicht die Wassertiefe gerade noch.


Viele Graureiher waren unterwegs. Die haben es sicher auch nicht leicht. Ich geh‘ davon aus, dass es nicht allzu viele Fische gibt. Die Reiher wirken auch ziemlich mager.



Aus einem alten Baum, den ein Sturm gefällt und einmal quer über den Altarm geworfen hat, sprießt inzwischen neues Leben.


Auch Nilgänse gibt es derzeit überraschend wenige. Das ist wirklich auffällig, aber ja mal erfreulich.

Die Jungschwäne waren in der Nähe auch unterwegs, sind aber schon groß und ziemlich selbständig.

Das war’s dann. Bis zum frühen Nachmittag war das Wetter heute super. Dann hat es sich zugezogen, aber ohne Regen. Und inzwischen scheint auch die Sonne wieder. Temperatur so ca. 22 Grad.
Dieser Beitrag geht zu Marius’/Czoczos „Nature Thursday“.



Das Wetter ist ja wieder angenehmer um einen Spaziergang zu machen. Auch bei uns sieht man viel weniger Wassertiere und wenn sind sie weit im See draussen. So dunkle Eichhörnchen gibt es auch in Arosa auf dem Eichhörnchenweg, da fressen sie den Besuchern aus der Hand.
L G Pia