Es wird im Garten gerade etwas unübersichtlich. Alles blüht durcheinander. Immer wieder neue Tulpen, aber auch bereits Rhododendron- und Pfingstrosenblüten. Strauchpfingstrosen wohlgemerkt. Die normalen sind noch nicht so weit. Aber auch da schieben sich die Triebe mit ersten Knospen munter zwischen die Tulpen. Und wilde Knoblauchsrauke mischt sich ebenfalls darunter. Früher hätte ich die sicher ausgerissen, heute lasse ich sie für die Aurorafalter stehen. Die ersten Hasenglöckchen zeigen sich und in der Wiese findet sich blühender Löwenzahn vereint mit den ersten Pusteblumen. Den Löwenzahn steche ich nur in den Beeten aus. In der Wiese darf er bleiben.


Wir haben heute schon wieder richtig schönes Wetter mit viel Sonne und warm. Es hätte in der Nacht gern etwas mehr regnen dürfen. Die Erde ist nach wie vor zu trocken. Morgen geht es – leider – zu einer Waldbestattung Richtung Tübingen. Schade, dass die Wettervorhersage für diese Region bei weitem nicht so gut ist wie für Hessen. Auch wenn vielleicht Regen dem Anlass angemessen ist, so wäre mir Sonne auch dabei lieber.

Heute Nachmittag war ich mal kurz in (Ort) und am (Bach) Liederbach spazieren. Der Raps blüht schon wieder. Aber in den grünen Feldern – vermutlich Getreide – nebenan wächst nicht ein Unkräutlein. Das sagt schon alles. Kein Wunder, dass man keine Schmetterlinge sieht. Und auch an den Rapsblüten waren kaum Bienen unterwegs. Eine und eine Hummel habe ich erwischt, aber mehr auch nicht. Es ist traurig. Ein riesiger Misthaufen gaukelt zwar bäuerliche Idylle vor, aber das ändert nichts daran, dass hier garantiert mit mächtig vielen Pestiziden geackert wird.




Vor wenigen Wochen habe ich den Liederbach noch aus Spaß mit einem reißenden Fluss verglichen. Das sieht längst schon wieder ganz anders aus. Es gibt an den Rändern schon wieder viele trockene Stellen.

Am Ufer blühen Rote und Gelbe Taubnesseln. Einige dürften keine Wildformen sein, sondern haben sich möglicherweise aus den umliegenden Schrebergärten versamt.

Auch bei der Goldnessel bin ich nicht sicher. Es gibt schon heimische Formen, aber auch Zuchtformen.

Und ganz zum Schluss ist mir noch dieser wilde Ahorntrieb aufgefallen, dessen Blätter einen fast exakten Kreis bilden.

Morgen wird es hier nichts geben. Diesen Beitrag verlinke ich dann am Donnerstag noch zu Marius‘ / Czoczo’s Nature Thursday.



Dein Rapsgelb gefällt mir sehr, liebe Elke. Hier sind die Felder zwar auch sehr gelb, aber leider fehlt einfach die Sonne für den besonderen Effekt. Ich hoffe sehr, dass das Regengrau bald ein Ende hat.
Herzlich, do
Das wünsche ich dir. Ich merke auch, wie unterschiedlich ich schon morgens nach dem Aufstehen gestimmt bin, je nachdem, ob es draußen hell und freundlich ist oder grau und trüb.
Hallo liebe Elke. Bei euch ist die Natur schon weiter wie bei uns. Raps gibt es hier noch nicht zu sehen und auch die Tulpen sind noch geschlossen. Kalt ist es und regnet. Aber es soll besser werden. Heute habe ich gerade ein neues Vogelbad bekommen, das wird morgen am… Weiterlesen »
Ein Vogelbad am Baum? Das ist ja mal ganz was Anderes.