Es gibt sie ja doch noch. Gesehen habe ich in den letzten Tagen schon mal eins, aber heute sind mir endlich ein paar Bilder gelungen. Allerdings mit mehr Bewegungsunschärfe, als ich bei 1/1000 Sek. erwartet habe. Bei Taubenschwänzchen muss die Belichtungszeit noch kürzer sein.



An den wenigen Blüten rund um die Terrasse war heute immerhin einiges los. Die Gammaeule mutiert mehr und mehr zum Tagfalter, habe ich den Eindruck. Ich habe leider keine Fotos gemacht. Auch nicht von den allgegenwärtigen Kohlweißlingen. Dafür aber nochmal von einem Faulbaum-Bläuling. Leider immer mit zugeklappten Flügeln.

Faulbaum-Bläuling (Celastrina argiolus) und richtig schöne Komplementärfarben.
Und sonst so? Unser Wetter weiß heute nicht so richtig, wohin es sich entwickeln soll, habe ich das Gefühl. Es ist bei weitem nicht mehr so heiß wie gestern, aber mit knapp 30 Grad und Schwüle sehr unangenehm. Der Himmel ist bewölkt, aber (noch) kein Regen in Sicht. Was gestern vom Himmel kam, war die Erwähnung kaum wert.
Aller guten Dinge sind drei. Auch dieser Beitrag geht noch zu Marius‘ Nature Thursday.



Das ist so schön, liebe Elke, und die Bilder sind auch ganz toll geworden. Was mir besonders aufgefallen ist, sind beim Flug die Streifen auf den Flügeln. Eigentlich hat doch das Taubenschwänzchen keine Streifen – oder? Hab schon lange keins mehr gesehen.
Liebe Grüße – Jutta
Doch, die Vorderflügel haben schmale, wellenförmige, etwas dunklere Streifen. Normalerweise fällt das nicht weiter auf, aber offenbar hier durch die Bewegungsunschärfe. Ich fand das auch überraschend.