
Der „Plausch am Gartenzaun“ – Nicole’s Linkparty am Donnerstag – fällt heute nass und windig aus. Aber ich habe noch zwei weitere Angebote für die, die diese Beiträge noch nicht gesehen haben. Ich verlinke sie euch am Ende.
Dieses Jahr lässt wettermäßig wirklich überhaupt nichts aus. Da hatten wir die Eisheiligen vom Feinsten, dann schon fast hochsommerliche Temperaturen und nun nehmen wir auch noch die Schafskälte mit. Es ist tatsächlich noch mal so richtig unangenehm kalt und auch nass geworden. Ich habe ja gestern schon angemerkt, dass wir von dem Unwetter über Frankfurt in Messel, wo wir den gestrigen Tag verbracht haben, nichts mitbekommen haben, obwohl das wirklich nicht weit weg ist. Erst zu Hause haben wir dann die abgebrochenen Äste vom Ahorn entdeckt und einiges andere mehr. Nicht wirklich schlimm, aber es muss heftig gewütet haben. Nichtsdestotrotz blüht es im Garten. Das Großkelchige Teppich-Johanniskraut verschönt den Vorgarten am alten Haus mit Dutzenden kleiner Sonnen. Rosen blühen und die Blütenquirle meines Muskatellersalbeis richten sich jetzt auch auf. Das sah die letzten Tage so seltsam aus, als wollten sie abbrechen.




Ich hatte drei Pflanzen überwintert. Diese war diejenige, die am schnellsten gewachsen ist. Eine zweite ist noch viel kleiner, die dritte hat nicht überlebt. Ich hoffe, dass die zweite auch noch weiterwächst und blüht und dann violette Blüten hat.

Insekten zu fotografieren ist bei dem derzeitigen Wind und ohne allzuviel Sonne fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und wenn sie sich noch ins Brandkraut hineinhummeln, sowieso nicht.

Zwei interessante Fliegen habe ich entdeckt, die eventuell das männliche und das weibliche Exemplar derselben Art sein könnten. Beide betreiben ein bisschen Hummel-Mimikry. Es könnten sich um Hummel-Waldschwebfliegen (Volucella bombylans) handeln. Diese Schwebfliegen sind äußerst variantenreich und können ganz verschiedene Hummeln nachahmen.



Zum Schluss noch ein Blick auf meine „tagaktiven“ Nachtkerzen. Die Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis) ist die „Heilpflanze des Jahres 2026“. Das gab der Naturheilverein NHV Theophrastus Anfang Juni auf dem Heilkräuter-Fachsymposium bekannt. Ich vermute aber, dass meine Nachtkerze eine Züchtung ist. Sie wächst und blüht schon etliche Jahre in unserem Garten – und das tagsüber.
Noch etwas mehr aus dem Garten und einen blauen Mond gibt es hier: Blue Moon & Insekten Wildlife

und eine kleine Reise in die Urzeit gibt es auch: Grube Messel.

Und falls ihr noch wissen wollt, wie es zwischen den Tauben und den Eichhörnchen im Moment so steht . . .

Ich würde sagen, man arrangiert sich irgendwie. Allerdings zeigen sich die Hörnchen entschieden kreativer. Die Tauben kommen nach wie vor nicht ans Eichhörnchenfutter, auch wenn die das Futterhaus penetrant für sich beanspruchen. Die Hörnchen hingegen schnabulieren sich durchs Vogelfutter.
Als zweiter Beitrag auch verlinkt mit Marius‘ /Czoczos Nature Thursday



Bei diesem Wetter können einem die Pflanzen und Insekten fast leidtun, liebe Elke. Uumso schöner ist es zu sehen, wie viel dennoch in Deinem Garten blüht und summt. Die Hummel-Waldschwebfliegen fand ich besonders spannend, von denen hatte ich bisher noch nie gehört. Und über die neuesten Geschichten von Tauben und… Weiterlesen »
Schwebfliegen sind hinsichtlich der Identifizierung so ein Thema für sich. Das ist ja noch komplizierter, weil vielfältiger, als es schon bei den Bienen, Wespen und Hummeln der Fall ist. Je mehr ich mich damit beschäftige und je wilder mein Garten wird, umso mehr tauchen aber auch auf. Und das freut… Weiterlesen »