. . . und sehen nichts – so gut wie nichts. Die Wildkamera hat sich um 21 Uhr gestern Abend ein und um 6 Uhr heute Morgen ausgeschaltet. Sie stand am Rand der Terrasse mit Blickrichtung Vogelfutterhaus. Ich hatte auf den Igel gehofft, der dort in den letzten Tagen öfter seinen Kot hinterlassen hat. Leider Fehlanzeige. Gegen 21:30 Uhr zeigt sich mal ein leuchtendes Augenpaar auf der anderen Seite, vermutlich eine Katze. Die sieht man auch mal ganz kurz in einem Video. Und am Morgen eine Elster, die das Futterhaus systematisch plündert.

Die Augen sind eindeutig und mit viel Fantasie könnte man . . . Nein, unten, das sind keine Igel. Das sind einfach nur Steine am Teichrand. Auf dem nächsten Foto sieht man das dann auch. Immerhin bietet die Cam bereits ab 5 Uhr schon ein Farbfoto an. Ist doch schon ganz schön hell jetzt. Über die sonstige Qualität dieser billigen Wild-Cam müssen wir nicht reden. Die ist unterirdisch, aber man will ja nur wissen, was sich in der Nacht überhaupt tut. Letzte Nacht also nicht viel.

Den Rest erspare ich euch. Das sind wirklich keine interessanten Bilder. Eventuell muss ich mir auch einen besseren Standort für die Kamera aussuchen. Aber ich habe noch ein paar Bilder vom Sonntag.
Zwischen Stadtpark und Sulzbach (Bach, nicht Ort)



Auf den Wiesen waren auch viele Wacholderdrosseln (Turdus pilaris) mit Jungvögeln unterwegs. Und diese waren genauso fordernd (nach Futter bettelnd) wie das Amseljunge neulich bei uns im Garten. Die Jungvögel ähneln sich auch optisch sehr. Alles eine Drossel-Familie. Die Amsel hat ja auch den Namen Schwarzdrossel. Ich hoffe, es sind auch Wacholderdrosseln und keine Singdrosseln. Aber ich denke, dass es welche sind. Den grauen Nacken sieht man auf anderen Fotos besser, nur sind die sonst nicht brauchbar.

Ich bin dann weiter am Sulzbach Richtung Nidda gelaufen und wollte nach der Stelle suchen, wo vor einigen Wochen ein neuer Biberbau im Entstehen war. Den gibt es aber nicht mehr. Ich nehme an, der wurde beseitigt, weil der Biber schon damals etliche Obstbäume auf einem Grundstück umgesägt hatte. Der Platz am schmalen Bächlein war auch nicht gut geeignet, da gibt es an der Nidda bessere Möglichkeiten.
Wilder Storchschnabel blüht am Ufer und an den Blüten sind einige Insekten unterwegs.


Allzu weit her war es mit dem Angebot an Blüten aber nicht. Ein paar Schneebälle blühten noch, auch schon der Holunder und ich hbae tatsächlich auch eine Gemeine Traubenkirsche entdeckt, die bereits von Gespinsten überzogen war. Also definitiv Grund genug für mich, meine im Garten an keiner prominenten Stelle einzupflanzen. Mal gucken, wie das Wetter morgen ist. Wenn es nicht regnet, werde ich den Umzug dieses Bäumchens in Angriff nehmen.
Das war’s. Ich werde jetzt die Wildkamera noch fix an einer anderen Stelle installieren. Ich ja schon bald wieder Tagesschauzeit und noch so hell. Das ist irritierend. Aber schön.



Liebe Elke, ich kann mich erinnern, dass wir im elterlichen Garten immer Igel hatten. Die zeigten sich meistens in der Abenddämmerung. Im Sommer haben ich oft um diese Zeit im Garten gestanden, um diese abendliche Stimmung zu genießen. Da habe ich sie dann immer durch den Garten laufen sehen. Ob… Weiterlesen »
Deshalb hoffe ich doch, dass wir demnächst mal wieder warme Sommernächte bekommen. Da kann man dann wieder abends auf der Terrasse sitzen, Fledermäuse und eben vielleicht auch Igel beobachten.🦇🦇🦔🦔🦇🦇
Hallo Elke,
manchmal hat man eben Pech. Vielleicht lässt sich der Igel an einem anderen Abend sehen.
Dafür kannst du dich mit den schönen Bildern vom Stadtpark trösten. Das leuchtende Blau vom Storchschnabel ist grandios.
Herzliche Grüße
Anette
Das hat mich jetzt auch nicht weiter frustriert. Ich war erstmal froh, dass die Einstellung und der Blickwinkel gestimmt haben. Das ist eine sehr einfache Wildkamera, noch ohne WLAN-Verbindung zu einem Handy oder so. Ich kann sie also nur nach Augenmaß ausrichten. Gekauft habe ich sie mal, weil ich wissen… Weiterlesen »