Jetzt ist mal genug mit Garten, dachte ich mir heute Vormittag, als ich schon wieder die Gartenschere in der Hand hatte. Und weil der Gatte heute kochte, habe ich mich dann Richtung Stadtpark auf den Weg gemacht. Die Fontäne im großen Weiher sprudelt wieder und es gibt reichlich Gänse- und Entenküken.




Bei dieser Stockentenfamilie gab es plötzlich Zoff. Es näherte sich ein Erpel, der von der Entenmama mit mordsmäßigem Gekreisch einmal über den ganzen Weiher vertrieben wurde. Es kam sogar zu wilden Tätlichkeiten.


Hier sieht die Sache noch überraschend friedlich aus, obwohl die beiden da mit einem Affenzaster durchs Wasser gerauscht sind.

Die Bilder sind leider nicht sehr gut, weil sich die Sache auf der exakt gegenüberliegenden Seite des Weihers abgespielt hat. Aber man erkennt immerhin, dass hier tatsächlich die Entenmama den Erpel attackiert.

Was immer die zwei auszufechten hatten, sie bleibt am Ende als Siegerin zurück.


Der Erpel gibt noch eine Weile den Beleidigten, zieht dann aber seines Weges.

Wieder vereint und endlich „Ruhe im Karton“. Wer genau hinguckt und mit oben vergleicht, sieht aber, dass ich hier gemogelt habe. Diese Küken sind jünger. Es ist eine andere Stockentenfamilie.


Beim Graureiher weiß ich das nicht. Die haben ihre Nester meist irgendwo weit oben in den Bäumen. Ich nehme an, irgendwo an der Nidda. Die ist ja nicht weit weg. Im Stadtpark habe ich zumindest noch nie ein Graureihernest gesehen.
Das war’s. Ich setze mich noch ein bisschen in die Sonne. Heute war es wirklich richtig schön. Und die restliche Sonne muss ich noch ein bisschen auf der Terrasse genießen. Wir haben auch wieder Igel. Gesehen habe ich allerdings bisher nur ihren Kot. Den laden sie neuerdings unterhalb des Vogelfutterhäuschens ab. Das hat mich erst einmal zum Grübeln gebracht. Was tut der Igel da? Der frisst doch keine Körner. Aber dann – logisch, es sind die Mehlwümer, die schon die Eichhörnchen angelockt haben. Der Igel kommt zwar nicht ins Futterhaus hoch, aber es fällt ja immer mal etwas daneben. Vor zwei oder drei Jahren im Winter habe ich mal einen mit Mehlwürmern gefüttert, der noch im November unterwegs war.

Ob es noch derselbe ist? Wie alt werden Igel eigentlich? Gute Frage. – – – – – – Bis zu sieben Jahre. Könnte also sein, muss aber nicht. Ich werde wirklich mal wieder meine Wildkamera installieren, weiß nur nicht so genau, wo. Der Kirschbaumstumpf fällt ja nun weg. Den haben die Clematis okkupiert. Das war ein guter Platz. Na, mir wird etwas einfallen.
Ich wünsche euch noch einen schönen Restsonntag. Kommt gut in und durch die neue Woche. Ist kommendes Wochenende eigentlich schon Pfingsten? Ich glaube schon.



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